über 100 Aquarellstifte

Aquarellstifte

Aquarellstifte in der Stifterolle

Alles ganz einfach. Aquarellstifte sind wasserlösliche Buntstifte.

Ist dem so?

Nein ganz und gar nicht. Die Vielfalt der Stifte und deren unterschiedliche Eigenschaften sorgt schon bei Profikünstlern für Verwirrung und Ärger oder aber auch für Verzückung.

Ok – lassen wir es langsam angehen. Das Erste was wir wissen müssen ist:

Wir nutzen Aquarellpapier oder Mixed Media Papier, das das Arbeiten mit Wasser übersteht. Es sollte auch recht stabil und widerstandsfähig sein. Vielleicht radiert oder rubbelt schon mal darauf herum.

Helligkeitsänderungen bei der Nutzung

Das Endergebnis wird anders sein als wir es direkt beim Auftrag sehen. Das sind zwei sich überlagernde Effekte. Werden die Farben nass, verlaufen sie. Trocknen die Farben, werden sie wesentlich heller. Unterschiede in der Auftragsdicke werden dann extrem sichtbar. Das muss man wissen und gezielt steuern.

Sind meine Aquarellstifte wasserlöslich? Ja – manchmal – einmal – Nein

Unterschiedliche Hersteller haben unterschiedliche Strategien was die Lösbarkeit der Farben angeht.

Manche Aquarellstifte lösen sich wirklich komplett im zugegebenen Wasser auf. Bei Anderen bleibt der Strich immer sichtbar. Es scheint als ob die Pigmente dann so im Papier verankert sind, dass sie sich nicht mehr bewegen können und festsitzen. Man bekommt dann Striche mit Fahnen.

Manche Aquarellstifte kann man auch einmal getrocknet nochmals anlösen, so wie das auch bei Aquarellfarben der Fall ist. Andere wiederum, trocknen dann wasserfest auf. Damit ist ein Schichtung der Farben sehr schön möglich, da die unten liegende Schicht nicht mehr angelöst wird.

Verwendung von Aquarellbuntstiften

Ich verwende Aquarellstifte nie alleine. (Stimmt neuerdings so nicht mehr.) Ich nehme Sie als zusätzliche Werkzeuge bei Acryl- oder Aquarellbildern her.

Und ich trage die Stifte nicht nur trocken auf, sondern löse diese teilweise auch in meinem Wasserglas an und bringe damit dicke, tief gefärbte Striche auf. Geht das Wasser beim Strich aus, so verändert sich der Auftrag der Farbe und ergibt neue Möglichkeiten. Das müssen Sie einfach mal versuchen.

Ich kann auch mit einem Pinsel die Spitze des Aquarellstiftes anfeuchten und dann „zeichnen“ oder aber Farbe vom Stift abnehmen und mit dem Pinsel verteilen. Ich kann auch auf einem Extrablatt dicke Punkte zeichnen bis keine Abrieb des Stiftes mehr möglich ist und das als Farbreservoire nutzen.

Die üblichste Methode ist sicherlich, dass man sein Motiv zeichnet, ausmalt und dann mit dem Pinsel und etwas Wasser verfremdet, vertieft und weichzeichnet.

Die Farben werden nass zuerst einmal dunkler um dann bei Trocknen wieder heller zu werden. Dieser Effekt ist bei jedem Stift ein wenig anders. Daher sind viele Versuche notwendig bis man gezielt die gewünschten Effekte erhält.

Empfehlung

Schlechte Aquarellstifte können einen zur Weißglut bringen. Vor allem die, die dann noch unterschiedliche Härten in der gleichen Mine haben. Bitte kaufen Sie Qualität.

Experimentieren Sie, wie sich Ihre Marke verhält. Versuchen Sie Ihre Aquarellstifte auch auf verschiedenen Aquarellpapieren. Radieren Sie ruhig mal rum. Kann man die Stifte radieren? Hält das Papier das aus? Kann ich die Striche komplett auflösen? Sehe ich sie nach dem Trocknen wirklich nicht mehr? Kann ich die Farbe nach dem Wassereinsatz und Trocknen dann nochmal anlösen? Wie verhalten sich die unterschiedlichen Farbtöne?

Wie verhalten sich Ihre Stifte? Machen Sie sich dies wirklich bewusst, dann können Sie diese Eigenschaft auch künstlerisch am Besten einsetzen. In der Regel gilt: Nicht der Zufall schafft die tollen Kunstwerke.

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(c) Piet, Mal-Tipps.de

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